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Unmenschliche Einschleusung in Blech-Container Syrer und Iraker nach Garmisch-Partenkirchen geschleust – Bundespolizei ermittelt

Garmisch-Partenkirchen – Sonntagnacht (13. Januar) hat die Bundespolizei drei illegal eingereiste Personen am Bahnhof Garmisch-Partenkirchen in Gewahrsam genommen. Sie hatten offenbar eine unmenschliche Schleusung hinter sich. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen gegen einen unbekannten Lkw-Schleuser aufgenommen.

Gegen 20:45 Uhr unterzogen Bundespolizisten am Garmisch-Partenkirchner Bahnhof eine dreiköpfige Gruppe einer Personenkontrolle. Keiner der jungen Männer konnte sich ausweisen. Es handelte sich nach eigenen Angaben um zwei syrische Staatsanghörige, 20 und 24 Jahre alt, und einen 17-jährigen Iraker. Alle drei erklärten übereinstimmend, dass sie sich für die Flucht aus der Heimat einem Schleuser anvertraut hätten. Der organisierte Transport in einem Metall-Behälter auf der Ladefläche eines Lastkraftwagens hätte von der Türkei aus etwa eine Woche lang gedauert. Es habe sich um einen dunklen Lkw mit heller Plane gehandelt. In dem Container, der lediglich drei Meter lang und einen Meter breit gewesen sein soll, hätten bis zu 15 Personen ausharren müssen. Dieser skrupellose Schleuserdienst habe rund 7.000 Euro pro Person gekostet. Irgendwann seien sie dann bei mehreren Zwischenstopps aus dem Behälter herausgelassen worden. Nach einem Fußmarsch und einer kurzen Taxifahrt kamen die drei am Bahnhof an. Von dort sollte die Reise mit dem Zug Richtung München weitergehen.

Die in derselben Nacht eingeleitete Fahndung von Landes- und Bundespolizei nach dem Schleuserfahrzeug brachte kein Ergebnis. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise wurden die Syrer und der Iraker mit zum Bundespolizeirevier in Weilheim genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten sie einer Münchner Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugeleitet werden. Ihre Angaben werden von der Bundespolizei in Rosenheim derzeit weiter ausgewertet. Die Ermittlungen gehen anlässlich der organisierten Schleusung in alle Richtungen.


Polizei | Bei uns veröffentlicht am 14.01.2013


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